| Giraffe | Dieser Text beschreibt Giraffe. Der untere Text beinhaltet die Giraffe Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Giraffe Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Giraffe fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Giraffe möglichst ausführlich zu halten.
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Giraffe ArtikelEs gibt auch ein Sternbild namens Giraffe; siehe Giraffe (Sternbild).
| Giraffe
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Stehende Giraffenkuh mit Jungtier in der sambischen Savanne
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| Systematik
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Die Giraffe (Giraffa camelopardalis) ist ein Säugetier aus der Ordnung der Paarhufer. Sie ist das höchste landlebende Tier der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (der "Waldgiraffe") wird sie auch als Steppengiraffe genannt.
Buch-Tipp: Die Giraffe, der Peli und ich. Für kleine und große Leser Zu Roald Dahl muss man - glaube ich - wenig sagen. "Die Giraffe, der Peli und ich" ist eine wundervolle, kleine Geschichte, voller skurrilem Ernst und überdrehten Albernheiten, schlicht geschrieben und sehr spannend. Quentin Blake liefert, wie gewohnt, seine herrlichen Bilder dazu. Diesem Buch eine Altersempfehlung... | |
Männchen (Bullen) werden bis zu 5,50 m hoch und wiegen bis zu 900 kg, die Schulterhöhe beträgt zwischen 2,0 und 3,5 m. Die Weibchen (Kühe) sind in der Regel etwas kleiner und leichter. Der Hals der Giraffen ist außergewöhnlich lang, gleichwohl besteht die Halswirbelsäule, wie bei fast allen Säugetieren, aus ca. sieben Halswirbeln , die jedoch stark verlängert sind. Der lange Hals bedeutet auch eine Herausforderung für das Kreislaufsystem der Giraffe: Schließlich muß das Gehirn zuverlässig mit genügend Blut versorgt werden. Daher ist das Herz der Giraffen besonders leistungsstark. Es kann 60 Liter Blut pro Minute durch den Körper pumpen, wiegt 12 kg und sorgt für einen Blutdruck, der dreimal so hoch ist wie beim Menschen.
Eine weitere Besonderheit sind die Vorderbeine, die deutlich länger als die Hinterbeine sind. Die Zunge ist extrem lang und muskulös: Sie kann 45 cm lang werden und ist zu dem Greifen befähigt.
Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Je nach Unterart variiert die Form und Farbe der Flecken. Die Unterseite ist hell und ungefleckt.
Zwei zapfenartige Hörner sitzen bei beiden Geschlechtern dem Kopf auf. In seltenen Fällen wächst dahinter ein weiteres Hornpaar. Manche Giraffen haben zudem einen knochigen Höcker zwischen den Augen, der ähnlich wie die Hörner strukturiert ist.
Giraffen können schnell rennen und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 55 km/h, sind also über kurze Distanzen schneller als ein Rennpferd. Die langen Beine können die Giraffe aber ca. auf festem Untergrund tragen. Sumpfige Gegenden werden von den Tieren daher gemieden, und Flüsse stellen unüberwindbare Hindernisse dar.
Buch-Tipp: Die Orchideen Europas. 247 Arten, 51 Unterarten (Kosmos-Naturführer) Alle Orchideen in einem Buch - auch gut für`s Gelände In diesem Buch werden alle Orchideen, die in Europa (plus Nordafrika und Kleinasien) bekannt sind, vorgestellt. Die Bestimmung, die gerade bei Orchideen aufgrund ihrer zu dem Teil sehr großen Aehnlichkeit sehr schwierig sein kann, wird dem Leser erleichtert durch einen Bestimmungsschluessel,... |
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Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie ca. noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas. Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums in dem Niltal, und etwa in dem 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. In dem 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets (siehe Mensch und Giraffe).
Buch-Tipp: Die einsame Giraffe Die Beschreibung für das Buch " Die einsame Giraffe" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Der Körperbau und die Physiologie der Giraffe sind Anpassungen an die Ernährungsweise: Giraffen bevorzugen die Blätter aus der Kronenregion der Bäume. Bevorzugt werden dabei Akazien. Die Giraffe ergreift einen Zweig mit ihrer Zunge, führt ihnins Maul und weidet durch Zurückziehen des Kopfes die Blätter ab. Zunge und Lippen sind so beschaffen, dass sie trotz der dornigen Äste keinen Schaden nehmen. Jeden Tag vertilgt eine Giraffe etwa 30 kg Nahrung; hierfür benötigt sie sechzehn bis zwanzig Stunden. Der Flüssigkeitsbedarf wird größtenteils aus der Nahrung getilgt, so dass Giraffen wochenlang ohne Trinken auskommen können. Wenn sie doch trinken, müssen sie die Vorderbeine weit spreizen, um den Kopf weit genug zu senken; ebenso verfahren sie, wenn sie Nahrung vom Boden aufnehmen, was sie allerdings ca. unter sehr ungünstigen Umständen tun.
Giraffen leben einzelgängerisch oder in losen Verbänden. Dabei hängt das Sozialverhalten vom Geschlecht ab: Weibchen tun sich immer zu Herden von 4 bis 32 Tieren zusammen, die jedoch stets wieder in der Zusammensetzung wechseln. Junge Männchen formen vor der Geschlechtsreife eigene Verbände, ehe sie zu Einzelgängern werden. Treffen zwei Bullen aufeinander, kommt es meistens zu einem ritualisierten Kampf, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen. Zur Paarungszeit können solche Kämpfe aggressiver ausfallen und eine Heftigkeit annehmen, bei der einer der Konkurrenten bewusstlos geschlagen wird.
Die Tragzeit dauert 14-15 Monate. In der Regel wird ca. ein einziges Kalb geboren. Die Geburt erfolgt in dem Stehen, so dass die Neugeborenen aus 2 m Höhe zu Boden fallen. Gleich nach der Geburt sind Giraffen etwa 1,8 m hoch und 50 kg schwer. Sie stehen innerhalb einer Stunde fest auf ihren Beinen und fangen nach wenigen Stunden an zu laufen. Allerdings werden die Kälber erst nach 2 bis 3 Wochen mit der Herde vereint.
Ein Kalb bleibt etwa eineinhalb Jahre bei seiner Mutter. Mit vier Jahren wird es geschlechtsreif, mit sechs Jahren erreicht es die volle Größe. In der Wildnis können Giraffen 25 Jahre, in Gefangenschaft 35 Jahre alt werden.
Gegen Raubtiere verteidigen sich ausgewachsene Giraffen mit Schlägen ihrer Vorderhufe. Wegen ihrer Größe und Wehrhaftigkeit werden Giraffen daher ca. selten angegriffen. In dem Etoscha-Nationalpark wurden Löwen dabei beobachtet, wie sie Giraffen ansprangen und ihnen auf dem Rücken sitzend den Hals durchbissen. Dies ist jedoch eine seltene Ausnahme.
Jungtiere fallen dagegen häufig Löwen, Leoparden, Hyänen und Wildhunden zu dem Opfer. Trotz des Schutzes durch die Mutter erreichen ca. 25-50 Prozent der Jungtiere das Erwachsenenalter.
Buch-Tipp: Fingerpuppen aus Filz Eine Beschreibung zum Buch " Fingerpuppen aus Filz" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Die nordafrikanischen Populationen wurden früh von Römern und Griechen bejagt. Gelegentlich wurden Giraffen von den Römern für Tierschauen in dem Kolosseum eingesetzt. Insgesamt war die Giraffe jedoch in Europa wenig bekannt. Es gibt am nördlichen Sternenhimmel zwar ein Sternbild namens Giraffe (siehe Giraffe (Sternbild)), dies ist jedoch eine Neuschöpfung und hat keinen mythologischen Ursprung.
In Schwarzafrika wurden Giraffen hauptsächlich von Fallenstellern gejagt. Die langen Sehnen wurden für Bogensehnen und Musikinstrumente benutzt, die Felle galten bei vielen Völkern als Statussymbole. Das Fleisch ist zäh, aber genießbar. Die Jagdmethoden der Afrikaner konnten die Bestände aber nicht gefährden. Mit der Ankunft weißer Siedler wurde der Hauptgrund für die Giraffenjagd das reine Vergnügen. Großwildjäger rühmten sich mit der Zahl von ihnen erschossener Giraffen, und in vielen Gegenden wurden die Tiere rapide seltener. Heute sind Giraffen fast überall selten. Ca. in den Staaten Ostafrikas gibt es reichhaltige Bestände. Allein in dem Serengeti-Nationalpark leben etwa 13 Tausend Giraffen. Die IUCN führt die Giraffe als nicht bedroht, da um ihren Gesamtbestand keine Sorge besteht. Allerdings sind manche Unterarten dem Aussterben nahe, wie die nachfolgende Sektion beschreibt.
Buch-Tipp: Giraffe im Nadelöhr. Erotischer Roman (Liebesleben) Literatur - nein danke Erwarte ich von einer "Autorin für Frauen - und Lesbenliteratur" irgendetwas?
Bei einem Besuch der "Damen in dem Doppelpack", der Lesereise von Sandra Wöhe und Maria Eleftheria bekam ich eine Kostprobe des Buches "Giraffe in dem Nadelöhr". Spontan gekauft und gelesen. An einem Abend durchgelesen. Zu dem Inhalt kann ich nicht mehr... |
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Aufgrund der Muster und des Lebensraums unterscheidet man acht bis neun Unterarten. Dies sind:
- Nubische Giraffe (G. c. camelopardalis), östlicher Sudan, westliches Äthiopien
- Westafrikanische Giraffe (G. c. peralta), früher ganz Westafrika, heute ca. noch in dem Tschad
- Kordofan-Giraffe (G. c. antiquorum), westlicher Sudan, Zentralafrikanische Republik
- Netzgiraffe (G. c. reticulata), nördliches Kenia, südliches Somalia
- Uganda-Giraffe (G. c. rothschildi), Uganda
- Massaigiraffe (G. c. tippelskirchi), südliches Kenia, Tansania
- Thornicroft-Giraffe (G. c. thornicrofti), Sambia; Status umstritten
- Angola-Giraffe (G. c. angolensis), Namibia, Botswana
- Kapgiraffe (G. c. giraffa), Südafrika, Simbabwe, Mosambik
Mehrere dieser Unterarten sind bedroht. Die drei erstgenannten Unterarten sind besonders selten geworden. Die Angola-Giraffe ist im Land ausgerottet, das ihr ursprünglich den Namen gegeben hat, Angola.
Die Uganda-Giraffe hat mittelbraune, große Flecken, die unregelmäßig geformt sind und von relativ breiten weißen Bändern getrennt werden. Die Flecken der Massaigiraffe sind kleiner und dunkler und annähernd sternförmig. Einmalig sind die Flecken der Netzgiraffe, die dunkle Vielecke sind, zwischen denen sehr schmale weiße Bänder verlaufen, so dass der Eindruck eines Netzes entsteht.
Ursprünglich hielt man die Unterarten für eigenständige Arten. Während dies heute ausgeschlossen wird, wird über die genaue Abgrenzung der Unterarten stets noch gestritten. Auch innerhalb einer Unterart tritt gelegentlich ein Fleckenmuster auf, das für die Region vollkommen untypisch ist, so dass man die Herkunft nicht stets sicher anhand der Zeichnung bestimmen kann.
Neben diesen gab es eine oder mehrere Unterarten in Nordafrika, die schon in der Antike ausgerottet wurden. Da auf ägyptischen Darstellungen häufig einfarbige Giraffen zu sehen ist, hat man ab und zu spekuliert, ob die dortige Unterart ungefleckt gewesen ist. Es gibt jedoch auch Darstellungen gefleckter Giraffen.
Buch-Tipp: Joschi und Giraffe reisen ans Ende der Welt Vorgestellt in Zeitschrift Spiegel In dem Wartezimmer bin ich auf dieses Buch durch einen Artikel der Zeitschrift Spiegel aufmerksam geworden. Es stand unter der Rubrik ausgewählte Kinderbücher ab 6 Jahre die von einer großen Jury ausgewählt wurden. Ein sehr außergewöhnliches Buch über die Unendlichkeit der Freundschaft. Sehr zu empfehlen. |
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Das Wort Giraffe stammt aus dem arabischen (serafe) und bedeutet "die Liebliche". Die Römer nannten die Giraffe camelopardalis, weil sie sich durch sie an eine Mischung aus Kamel und Leopard erinnert fühlten. Daher rührt auch der wissenschaftliche Name der Giraffe: Giraffa camelopardalis.
Buch-Tipp: Krokodil und Giraffe - ein richtig echtes Liebespaar Überraschend lehrreich für vorurteilsfreie Kinder Daniela Kulot legt mit "Krokodil und Giraffe - Ein richtig echtes Liebespaar" ihr drittes Buch mit den tierischen Helden vor. Und wieder ist es ein quietschbuntes, vergnügliches Abenteuer geworden, dem Kinder von sechs bis zehn Jahren ihre Aufmerksamkeit leihen werden.
Die Bilder sind farbenfroh... |
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- Giraffen (http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00035-Giraffe/MZ00035-Giraffe.html) in dem Natur-Lexikon
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Weiteres zu dem Artikel Giraffe | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Farbe, Gehirn, Iucn, Jahrhundert, Lebensweise, Leopard, Lippen, Mensch, Minute, Musikinstrumente, Mutter, Okapi, Ordnung, Raubtiere, Schwarzafrika, Status, Stunde, Unterart, Untergrund | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Giraffe' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Giraffe Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Giraffe' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Giraffe' und 'Giraffe' Definition sehr dankbar.
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